Fachpolitik und Fachthemen

Karrierewege in der Kindertagesbetreuung
Eckpunkte für Curricula, Kosten und Renditen

 

Autor:innen: Dr. Dagmar Weßler-Poßberg (Prognos), Gwendolyn Huschik (Prognos), Markus Hoch (Prognos), Prof. Dr. Tina Friederich (Katholische Stiftungshochschule München)
2022

Aus der Veröffentlichung: Die vorliegende Studie argumentiert ein modulares Konzept für drei Arten von Fach- und Führungskarrieren in Erziehungsberufen und erläutert dieses an Beispielen für drei unterschiedliche Themenfelder. Hervorzuheben ist dabei die neue Fach- und Führungskarriere im Bereich der Grundschulkinderpädagogik, die auf bewährten Konzepten aufbaut und zugleich insbesondere vor dem Hintergrund des kommenden Rechtsanspruchs auf die Grundschulkindbetreuung eine hohe Attraktivität für neue Fachkräfte entfalten kann. Die drei beispielhaften Fach- und Führungskarrieren werden durch Eckpunkte für Curricula der Weiterqualifizierung sowie Rahmenbedingungen der Stellenprofile konkretisiert. Auf der Basis von empirisch hergeleiteten Trends und Annahmen werden Bedarf und Angebot von Fach- und Führungskarrieren sowie Kosten und Renditen berechnet. Abschließend werden die nichtmonetären Renditen und Gewinne der Fach- und Führungskarrieren dargestellt.

 

 

Hier können Sie die Studie downloaden.



"Entwicklung von Qualität in Arrangements der frühen Kindheit. Akteur:innen, Organisationen und Systeme im Blick der Forschung"
Abschlusstagung der BMBF-Förderrichtlinie "Qualitätsentwicklung für gute Bildung in der frühen Kindheit" - DJI


Die Frage nach der Entwicklung der Qualität in Arrangements der frühen Bildung beschäftigt das Arbeitsfeld seit etwa zwei Jahrzehnten intensiv und ist mittlerweile wesentlicher Bestandteil des Fachdiskurses sowie Auslöser vielfältiger Prozesse in Praxis, Politik, Forschung und Theorie. Dabei wird diese Debatte von unterschiedlichen Blickrichtungen und Zielsetzungen beeinflusst. Denn auf verschiedenen Steuerungsebenen agieren unterschiedliche Akteur:innen, deren Perspektiven auf Qualität durch ihre jeweiligen Funktionen und institutionellen Handlungslogiken geprägt sind. Die Tagung nahm diese Komplexität auf und lenkte den Blick auf vielfältige Aspekte der Qualitätsentwicklung im System der frühen Bildung, die sich sowohl auf der individuellen Ebene als auch auf der Ebene von Organisationen sowie an den Schnittstellen von Systemen zeigen. Dazu wurden Forschungsergebnisse präsentiert und diskutiert, die im Kontext der Förderrichtlinie „Qualitätsentwicklung für gute Bildung in der frühen Kindheit“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) entstanden sind. Die insgesamt zehn Forschungsprojekte sind durch unterschiedliche Fragestellungen, Methodologien und Forschungsansätze gekennzeichnet.

Auf der Homepage des DJI steht eine ausführliche Dokumentation mit Streams und Präsentationen zur Verfügung.


Ein Hinweis von Thomas Pappritz (BeKi) zum Thema Quereinstieg (ein Tagungsbericht zum Berliner Pilotprojekt findet sich ziemlich weit unten auf der Seite unter Aktuelles). Erste Ergebnisse aus Projektkitas wurden vorgestellt.

https://beki-qualitaet.de/projekte-und-programme/multiprofessionelle-teams

 


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Eckpunkte des Paritätischen Gesamtverbands, die konkrete Forderungen enthalten, wie ein Bundesgesetz zur Qualitätsentwicklung gestaltet sein muss.
2022_Eckpunkte_Paritaet_KitaQua.pdf
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Die WiFF macht auf ihre Online-Befragung für Fachberaterinnen und Fachberater im Kita-Bereich aufmerksam, die noch bis 05.06.2022 läuft:

"Fachberatung nimmt eine Schlüsselrolle für die Qualitätsentwicklung und -sicherung in Kitas ein. In den entsprechenden Gesetzen und Finanzierungssystemen spiegelt sich dies allerdings noch nicht ausreichend wider. Auch in Wissenschaft und Forschung erhält Fachberatung bislang nicht die Aufmerksamkeit, die sie verdient und es fehlen empirische Daten. Daran möchte die WiFF etwas ändern.
Wie sehen Aufgaben und Tätigkeiten von Fachberaterinnen und Fachberatern aus? Wo wünschen sie sich mehr Fort- und Weiterbildung und wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit Trägern und Kitas? Um mehr über den Beruf und die Sichtweisen von Fachberaterinnen und Fachberatern zu erfahren, führen wir aktuell eine deutschlandweite Studie durch.

Alle Fachberaterinnen und Fachberater sind herzlich eingeladen, bis zum 5. Juni 2022 an der Online-Befragung teilzunehmen.

Hier geht’s zum Fragebogen: www.weiterbildungsinitiative.de/fachberatungsbefragung"


Neue Plattform für forschungs- und fallorientiertes Lernen der Universität Hildesheim (Peter Cloos) und des Universitätsverlags Hildesheim

 


"Weshalb fallorientiert Lehren und Lernen?
Bei einer Lehre, die fallorientiert gestaltet wird, geht es um Lehr- und Lernformen im Kontext von Kasuistik. Kasuistik kommt von Kasus, dem Fall. Hieran anschließend kann Kasuistik als die Arbeit mit Fällen bezeichnet werden. Das Verstehen von und die Beschäftigung mit Fällen gehört zum Kerngeschäft pädagogischen Handelns. Dabei kann unterschiedliches zum Fall (gemacht) werden: eine Situation, wie z.B. ein Lernprozess, ein Kind, seine Familie, die Kollegin, eine Interaktion, die Qualität eines Angebotes, der Gruppenraum, aber auch das eigene Fallverstehen im Teamgespräch. In der fallorientierten Lehre können sehr unterschiedliche Fälle zum Einsatz kommen. In der „Fallzentrale“  sind dies in der Regel Fälle, die im Kontext von qualitativer kindheitspädagogischer Forschung erhoben und für die fallorientierte Lehre didaktisch aufbereitet wurden." (Frauke Gerstenberg)

 

Weitere Informationen finden Sie hier.


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Positionspapier zur Ausbildung im Sozialwesen an Fachschulen und Fachakademien und zur Fachkräftegewinnung
Gemeinsames Positionspapier zur Ausbildung im Sozialwesen an Fachschulen und Fachakademien in Deutschland und zur Fachkräftegewinnung in der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Eingliederungshilfe
Positionspapier Ausbildung soziale Beruf
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7. Quartalsbericht zur Corona-KiTa-Studie

 

"Der 7. Quartalsbericht zur Corona-KiTa-Studie deckt den Zeitraum von KW 49/2021 bis KW 14/2022 (06.12.2021 - 10.04.2022) ab. Themen sind u. a. die Fortschreibung der KiTa-Register-Daten und ein Fortschrittsbericht der COALA-Studie. Die Betreuungszeiten und Förderbedarfe von Kindern während der Pandemie sowie die Auswirkungen der Kontaktbeschränkungen in Kindertageseinrichtungen auf die sozialen Interaktionen von Kindern, Fachkräften und Eltern bilden die Schwerpunktthemen des Berichts." (https://corona-kita-studie.de/ergebnisse#aktuell)

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Corona-KiTa_7.Quartalsbericht_II_2022.pd
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Hier finden Sie einen Bericht des nifbe zum interdisziplinären nifbe-Symposium "Praxis und Forschung im Dialog: Demokratiebildung und Partizipation". Er zeigt Gelingensbedingungen und Stolpersteine auf.


Von nifbe und BAG-BEK erreichen uns Informationen zu ersten Ergebnissen der Befragung Fachberatung:

 

In Kooperation der BAG Bildung und Erziehung in der Frühen Kindheit (BAG-BEK) mit dem nifbe ist Ende letzten Jahres eine umfangreiche bundesweite Befragung von Fachberater*innen durchgeführt worden. Mit knapp 750 Teilnehmer*innen stellt sie die bisher größte ihrer Art in Deutschland dar. Im Fokus der Fragen standen neben statistischen Abfragen das Tätigkeitsprofil der Fachberater*innen im Hinblick auf Handlungsformen, Adressat*innen, Aufgaben der Steuerung sowie Voraussetzungen für die weitere Professionalisierung. Abgefragt wurden aber auch Veränderungen in der Tätigkeit durch die Corona-Pandemie, zu denen jetzt eine erste Auswertung vorliegt.

 

Informationen finden Sie hier und hier.



Die GEW berichtet auf Ihrer Homepage über die ersten Ergebnisse einer Studie der Universität Leipzig zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Kitas. Der Artikel "Wie das fünfte Rad am Wagen" können Sie hier lesen. Auch auf der Homepage der Universität Leipzig, Institut für Pädagogik und Didaktik im Elementar- und Primarbereich finden Sie Informationen zur Studie.


Ein Hinweis auf eine Aktion des Kita-Fachkräfteverbands BaWü:

https://verband-kitafachkraefte-bw.de/aktuelles/protestaktion-kitasamlimit-esreicht-13-02-2022/

 


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Die neue Ausgabe von KomDat ist erschienen
68_KomDat_3_21.pdf
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Positionspapier der Kita-Fachkräfte-Verbände
Positionspapier der Kita-Fachkräfte-Verb
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An dieser Stelle finden Sie den zweiten Monitoring-Bericht des BMFSFJ zum KiQuTG, der minimale Verbesserungen im Feld notiert.

 


Eine aktuelle Handreichung für die Arbeit von KiTas in der Pandemie hat der Freistaat Sachsen gefördert.

 


Das nifbe e.V. stellt einen Bericht der WiFF-Bundeskongresses zum Thema Fachberatung zur Verfügung. Den Bericht finden Sie hier.

 


Ein Beitrag des Paritätischen zur Weiterentwicklung der Kindertagesbetreuung:

 

Ein Bundesqualitätsgesetz ist für die Kindertagesbetreuung keine Lösung.

 


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KomDat: Aktuelle Ausgabe November 2021
"... die neue KomDat-Ausgabe schaut mit den aktuellen Daten 2020/Anfang 2021 einerseits auf das erste Jahr der Pandemie und deren Folgen in ausgewählten Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe zurück. In einem vertiefenden Beitrag zum Thema Kinderschutz deuten die Analysen auf besondere Dynamiken während der Pandemie hin.
Andererseits wird vor dem Hintergrund des ab dem Schuljahr 2029/30 geltenden vollständigen Rechtsanspruchs auf einen Ganztagsplatz für Kinder im Grundschulalter der Blick in die Zukunft gerichtet und Vorausberechnungen der AKJStat zum Platzbedarf im Ganztag vorgestellt.
Im abschließenden KomDat-Beitrag steht die Bedeutung des Teilarbeitsmarktes der Frühen Bildung für den bundesweiten Gesamtarbeitsmarkt im Mittelpunkt..."
2021_Heft2_KomDat.pdf
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Positionspapier der AGJ
Positionspapier_Qualitätsentwicklung_Kit
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Kita. Weiter denken

Für ein Bundesqualitätsgesetz

 

Eine Initiative der Arbeiterwohlfahrt (AWO), der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und des Verbandes Katholischer Tageseinrichtungen für Kinder (KTK) – Bundesverband.

Das jetzige Kita-Qualitäts- und -Teilhabeverbesserungsgesetz erfüllt nicht die Voraussetzungen, die wir in unseren Kindertageseinrichtungen brauchen. Nur durch eine Verbesserung der Fachkraft-Kind-Relation, der Leitungsressourcen und durch mehr Zeit für die mittelbare pädagogische Arbeit kann das Recht jedes Kindes auf eine hochwertige Bildung, Erziehung und Betreuung unabhängig von seinem Wohnort eingelöst und können die Rahmenbedingungen für die pädagogischen Fachkräfte optimiert werden.

Du kannst jetzt die Forderungen unterstützen und unterschreiben!

 

https://www.gew.de/kita/kita-weiter-denken/

 


 Bericht der Bundesregierung zur Evaluation des Gesetzes zur Weiterentwicklung der Qualität und zur Verbesserung der Teilhabe in Tageseinrichtungen und in der Kindertagespflege (KiQuTG)

 


Die WiFF hat Ende September die vierte Ausgabe des Fachkräftebarometers Frühe Bildung veröffentlicht. Die Zahlen belegen die Erfolgsgeschichte der Kindertagesbetreuung. Mittlerweile arbeiten hier ähnlich viele Fachkräfte wie Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen. Allerdings fällt es den Einrichtungen zunehmend schwer, offene Stellen zu besetzen – und das, obwohl die Länder die Ausbildungskapazitäten für Erzieherinnen und Erzieher in den letzten Jahren enorm ausgeweitet haben. 

 


Die Bertelsmann-Stiftung stellt in ihrem neuen Fachkräfte-Radar für KiTa und Grundschule 2021 fest: Mehr Plätze im Westen, mehr Qualität im Osten: Bessere Kita-Bedingungen sind möglich

Trotz massivem Kita-Ausbau zeigt sich seit Jahren dasselbe Bild: Im Westen gibt es zu wenig Plätze und im Osten betreut eine Fachkraft zu viele Kinder. Dieses doppelte Ost-West-Gefälle können Bund und Länder innerhalb der kommenden zehn Jahre weitgehend auflösen, wenn jetzt die richtigen Weichen gestellt werden. Notwendig sind insbesondere mehr Erzieher:innen.

Weitere Informationen finden Sie hier.


Der DKLK (Deutscher Kitaleitungskongress) hat die DKLK-Studie 2021 "Besondere Herausforderungen in Pandemiezeiten" veröffentlicht. Veröffentlicht werden die Ergebnisse einer Umfrage unter 4.500 Kita-Leitungen zu den Themen: Anerkennung und Wertschätzung, Fort- und Weiterbildung, Personalstand  und Kitaalltag im Kontext von Corona –  Herausforderungen, Auswirkungen, Erfordernisse.

Zum Download finden Sie die Studienergebnisse hier.


Die BAG-BEK macht uns auf ein Positionspapier für eine strategische und konzeptionelle Gesundheitsförderung in KiTas ihrer AG Gesundheit aufmerksam. Das Positionspapier steht hier zum Download bereit.

 


Kinderrechte - Grundgesetzänderung gescheitert

 

"Die Idee wird schon seit langem diskutiert, ist aber jetzt – kurz vor Ende der aktuellen Legislaturperiode – gescheitert: Kinderrechte werden vorerst nicht ins Grundgesetz aufgenommen. Es gibt zahlreiche Reaktionen auf das Scheitern der Gesetzänderung und meistens ist von Enttäuschung die Rede" (Dlf, 08.06.2021):

https://www.deutschlandfunk.de/grundgesetzaenderung-gescheitert-doch-keine-kinderrechte-im.1939.de.html?drn:news_id=1267544


 

Aus der internationalen Coronastudie ICKE liegen erste Ergebnisse vor:

https://pep.uni-graz.at/de/neuigkeiten/detail-1/article/krippen-kindergaerten-bzw.-kitas-und-ihr-beitrag-zum-wohlergehen-der-kinder/

 


Unter https://kinderrechte-ins-grundgesetz.de/ finden sich aktuelle Informationen des  Aktionsbündnisses Kinderrechte – Deutsches Kinderhilfswerk, Deutscher Kinderschutzbund, UNICEF Deutschland. U.a. wurde Ende März 2021 der Appell „Kinderrechte ins Grundgesetz – aber richtig!“ veröffentlicht.

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Appell_Kinderrechte-ins-Grundgesetz-aber
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Soziale Arbeit am Limit
Fact_sheet_Soziale_Arbeit_macht_Gesellsc
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Die BAG-BEK e.V. stellt die Ergebnisse einer Studie und Konferenz vor, die die hohe Arbeitsbelastung von Beschäftigten in der Sozialen Arbeit verdeutlichen und warnen vor Deprofessionalisierungs-Tendenzen: https://www.bag-bek.de/aktuelles/detail/soziale-arbeit-am-limit/

Beschäftigte in der Sozialen Arbeit sind durch die Corona-Krise noch deutlich mehr belastet als sie es ohnehin schon vor der Pandemie waren. Das hat eine Studie der Hochschule Fulda in Zusammenarbeit mit der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ergeben. Befragt wurden hierzu mehr als 3.000 Beschäftige in sozialen Berufen wie beispielsweise Erzieherinnen und Erzieher, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, Beschäftigte in der Altenpflege, in der Jugendarbeit, in Betreuungseinrichtungen und zahlreichen anderen Arbeitsfeldern.

 


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Aufruf von Lehrenden und Studierenden des Studiengangs Kindheitspädagogik an der HAWK Hildesheim "Qualität in der Bildung und Betreuung von Kindern von 0-3 Jahren sichern und weiterentwickeln!"
Aufruf von Lehrenden und Studierenden des Studiengangs Kindheitspädagogik an der HAWK Hildesheim "Qualität in der Bildung und Betreuung von Kindern von 0-3 Jahren sichern und weiterentwickeln!"
In diesem Aufruf drücken Lehrende und Studierende an der HAWK Hildesheim ihre Sorge über unzureichende Rahmenbedingungen und mangelnde Qualität der Betreuung von Kindern bis 3 Jahre aus. Sie fordern die Landesregierung in NRW auf jetzt deutlich in die Qualität der Kindertagesbetreuung und in die Qualifizierung der Fachkräfte zu investieren, denn aus ihrer Sicht "darf der Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz nicht dazu führen, dass das Wohl der Kinder gefährdet ist."
2021 Aufruf_U3_Betreuung.pdf
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149. Orientierungshilfe „Kita-Träger als Qualitätsfaktor":
Qualitätskriterien für die Tätigkeit von Kita-Trägern aus Sicht der Betriebserlaubnisbehördenhttp://www.bagljae.de/content/empfehlungen/

Fachkräfte gründen Verbände

 

In Baden Württemberg hat sich ein "Verband Kita-Fachkräfte Baden-Württemberg" gegründet, der sich für eine nachhaltige Verbesserung der Rahmenbedingungen in allen Kitas in Baden-Württemberg einsetzt: https://verband-kitafachkraefte-bw.de/

 

In Rheinland-Pfalz existiert seit letztem Jahr ein Fachkräfteverband, der als Stimme der Praxis für eine Verbesserung  der Praxis einstehen wird:

https://kitafachkraefteverband-rlp.de/

 


Bundesregierung beschließt Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz

Unter https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/presse/pressemitteilungen/bundesregierung-beschliesst-verankerung-von-kinderrechten-im-grundgesetz/165118 berichtet das BMFSFJ am 20.01.2021:

Die Bundesregierung hat heute den von der Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz, Christine Lambrecht, vorgelegten Entwurf eines Gesetzes zur ausdrücklichen Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz beschlossen. Damit setzt sie eine Vereinbarung des Koalitionsvertrags um.

Nach dem Entwurf soll in Artikel 6 Absatz 2 Grundgesetz folgende Formulierung aufgenommen werden:

„Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft. Die verfassungsmäßigen Rechte der Kinder einschließlich ihres Rechts auf Entwicklung zu eigenverantwortlichen Persönlichkeiten sind zu achten und zu schützen. Das Wohl des Kindes ist angemessen zu berücksichtigen. Der verfassungsrechtliche Anspruch von Kindern auf rechtliches Gehör ist zu wahren. Die Erstverantwortung der Eltern bleibt unberührt.“


Interview mit Prof. em. Dr. Annedore Prengel: 

https://blog.bildungsserver.de/wir-brauchen-eine-liste-von-no-gos-um-die-schlimmsten-auswuechse-paedagogischen-fehlverhaltens-bewusst-zu-machen/


Neues aus dem Zentrum für Kindheits- und Jugendforschung an der EH Freiburg: 

 

Der Abschlussbericht aus dem Projekt EiBiS (Einschätzung der Bindungssicherheit in der Kita) https://fel-verlag.de/node/119  sowie der Abschlussbericht aus dem Projekt  InKoFeed (Individuelle kompetenzorientierte Feedbacks als Methode der Professionalisierungsbegleitung frühpädagogischer Fachkräfte) https://fel-verlag.de/node/118 

 


Der Deutsche Verein veröffentlicht Empfehlungen des Deutschen Vereins für die Weiterentwicklung der Aus- und Weiterbildung für (sozialpädagogische) Fachkräfte und Lehrende für den Bereich der Kindertagesbetreuung

https://www.deutscher-verein.de/de/uploads/empfehlungen-stellungnahmen/2020/dv-06-19_ausbildung-sozialpaed-fachkraefte-und-lehrende-ktb.pdf

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dv-06-19_ausbildung-sozialpaed-fachkraef
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Rede von Prof. Dr. Maud Zitelmann zur Verankerung des Themas Kinderschutz in der Ausbildung
Letztfassung Yagmur Pressemappe.pdf
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